{"id":14716,"date":"2022-05-17T08:06:04","date_gmt":"2022-05-17T06:06:04","guid":{"rendered":"https:\/\/goodviennatours.eu\/?p=14716"},"modified":"2022-05-17T08:06:33","modified_gmt":"2022-05-17T06:06:33","slug":"mariahilf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goodviennatours.eu\/de\/mariahilf\/","title":{"rendered":"Mariahilf"},"content":{"rendered":"<p><b><span data-contrast=\"none\">Spaziergang durch Mariahilf<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;335559737&quot;:75}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;335559737&quot;:75}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"none\">G\u00e4nsem\u00e4dchenbrunnen bei Rahlstiege<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;335559737&quot;:75}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;335559737&quot;:75}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Der G\u00e4nsem\u00e4dchenbrunnen, am Beginn der Rahlgasse vor dem Abgang zur Rahlstiege, zeigt eine G\u00e4nsehirtin, die schon einige Ortswechsel hinter sich hat\u202f<\/span><span data-contrast=\"none\">\ud83d\ude09<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Der erste Aufstellungsort war im 1. Bezirk auf dem fr\u00fcheren G\u00e4nsemarkt auf der Brandst\u00e4tte. Das war 1865\/66. Dann wurde dort umgebaut, reguliert und es war kein Platz mehr f\u00fcr den Brunnen, der somit f\u00fcr einige Jahre in ein st\u00e4dtisches Depot kam.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Dann fand man einen Platz vor der Mariahilferkirche, aber nach sieben Jahren musste die Skulptur auch dort weg, weil Joseph Haydn besser vor die Kirche passte.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Nun steht das G\u00e4nsem\u00e4dchen am Beginn der Mariahilferstra\u00dfe und begr\u00fc\u00dft dort die Vorbeigehenden.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Anton Paul Wagner war der Bildhauer, der auch einige andere Werke in Wien schuf. Den Engelbrunnen auf der Wiedner Hauptstra\u00dfe oder viele Figuren an diversen Museen und Geb\u00e4uden entlang der Ringstra\u00dfe.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Daf\u00fcr hat er auch ein ehrenhalber gewidmetes Grab am Zentralfriedhof bekommen\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:270}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Fillgrader-Stiege<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Die Fillgrader-Stiege wurde 2004 zur viertsch\u00f6nsten Treppenanlage Europas gek\u00fcrt\u202f<\/span><span data-contrast=\"none\"> Sie ist ein denkmalgesch\u00fctztes Jugendstiljuwel und f\u00fchrt von der Theobaldgasse in die Fillgradergasse.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Sie erinnert an Otto Wagner, f\u00fcr den die Farbe gr\u00fcn so charakteristisch war (neben wei\u00df und gold). Aber sie stammt von Max Hegele, einem weiteren bekannten Jugendstilarchitekten.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Hegele&#8217;s Hauptwerk ist die Karl-Borrom\u00e4us-Kirche am Zentralfriedhof. Diese Freitreppe schuf er 1905-1907. Sie ist nach einer Frau benannt. n\u00e4mlich nach der wohlt\u00e4tigen Marie Anna Fillgrader, einer Glockengie\u00dferwitwe.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">In den 1980er Jahren war dort, wo man das gr\u00fcne Eingangsgitter sieht, ein Stehcaf\u00e9 mit Gem\u00e4ldegalerie, das 2010 geschlossen wurde.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:270}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"none\">Freiwilliger Durchgang Raimundhof\u00a0<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Der Freiwillige Durchgang durch den Raimundhof zwischen Mariahilfer Stra\u00dfe 45 und Windm\u00fchlgasse ist einer der sch\u00f6nsten und gem\u00fctlichsten Wiens.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Man taucht in die Ruhe der sch\u00f6nen Innenh\u00f6fe ein und vergisst den Trubel und die Hektik der Mariahilfer Stra\u00dfe.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Raimundhof deshalb, da Ferdinand Raimund am 1. Juni 1790 hier geboren wurde. Er war ein Dramatiker und lebte so ziemlich zeitgleich mit Johann Nestroy. Beide gelten als Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters. Raimund lebte nur wesentlich k\u00fcrzer und sein Tod war dramatisch&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Seine gr\u00f6\u00dfte Angst war an Tollwut zu sterben. Prompt trat es so ein, wie immer bef\u00fcrchtet. Im Alter von nur 46 Jahren wurde er in Pottenstein, N\u00d6 von einem Hund gebissen. Aus lauter Angst an Tollwut zu sterben, erschoss er sich vorsorglich gleich selbst, indem er sich eine Pistole in den Mund steckte und abdr\u00fcckte!<\/span><br \/>\n<span data-contrast=\"none\">Blo\u00df, der Hund hatte keine Tollwut, wie sich sp\u00e4ter herausstellte&#8230; Tragisch, nicht wahr?<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"none\">Die Pfarrkirche Mariahilf ist eine Wallfahrtskirche<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:270}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Sie wird auch als Haydnkirche bezeichnet zu Ehren des gro\u00dfen Komponisten, der hier auch spielte und in der N\u00e4he wohnte.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Der G\u00e4nsem\u00e4dchenbrunnen stand fr\u00fcher statt Haydn an dieser Stelle und eben jetzt oberhalb der Rahlstiege, wo wir den Spaziergang begonnen haben.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Eine klassische Barockkirche aus dem 18. Jh. blickt uns hinter Haydn entgegen. Die T\u00fcrme begannen sich im Zuge des U3 Baus in den 1990er Jahren durch die Erdmechanik nach vorne zu neigen, aber das schlimmste konnte durch den Einbau von Stahlankern verhindert werden.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:270}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:331}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">\u00dcber dem Haupteingang ist eindeutig Maria H\u00fclf zu lesen, daher kommt der Ausdruck &#8220;Mah\u00fc&#8221;.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">In der Krypta der Kirche und nebenan befindet sich \u00fcbrigens die Gruft, das Tageszentrum der Caritas f\u00fcr Obdachlose.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:331}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:2,&quot;335559740&quot;:331}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Ein Blick ins Innere der Mariahilferkirche mit dem 360 Jahre alten Gnadenbild Mariens in der Ferne \u00fcber dem Altar.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Die barocken Deckenfresken sind nicht minder beeindruckend und zeigen die Verherrlichung Mariens.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">\u00a9 Text von Annemarie Geiger <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spaziergang durch Mariahilf\u00a0 \u00a0 G\u00e4nsem\u00e4dchenbrunnen bei Rahlstiege\u00a0 \u00a0 Der G\u00e4nsem\u00e4dchenbrunnen, am Beginn der Rahlgasse vor dem Abgang zur Rahlstiege, zeigt eine G\u00e4nsehirtin, die schon einige Ortswechsel hinter sich hat\u202f\ud83d\ude09 Der erste Aufstellungsort war im 1. 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